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Trotz Umweltprämie: Deutsche zögern beim E-Auto-Kauf

Frau lädt VW e-Golf
Jüngere Autokäufer interessieren sich deutlich mehr für Elektrofahrzeuge als ältere ∙ © Volkswagen

Trotz Umweltprämie zögern die meisten Deutschen beim Kauf eines E-Autos. Aufgeschlossener gegenüber Elektromobilität sind die jüngeren Autofahrer.

59 Prozent der Deutschen sind auch mit staatlicher Unterstützung nicht bereit, ein E-Auto zu kaufen, so eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag der Fahrzeug-Verkaufsplattform mobile.de. Während jeder Dritte (31 Prozent) den Kauf eines Stromers grundsätzlich erwägt, machen nur 18 Prozent diese Entscheidung tatsächlich von der Erhöhung der Prämie abhängig.

Für alle Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen worden sind, gibt es ab sofort mehr Geld: Für ein rein elektrisches Auto unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro klettert der maximale Zuschuss von 4000 Euro auf 6000 Euro. Für Autos mit einem Listenpreis über 40.000 Euro steigt die maximale Prämie auf 5000 Euro. Das gilt für rein batterieelektrische Fahrzeuge ebenso wie für Plug-in-Hybride.

25- bis 34-Jährige würden mehrheitlich ein E-Auto kaufen

Die Einstellung zum E-Auto hängt allerdings auch vom Alter ab: Je älter die Befragten, desto weniger Bereitschaft zeigen sie für ein E-Auto. Für 68 Prozent der über 55-Jährigen kommt der Kauf eines Elektrofahrzeuges nicht infrage. Bei den 35- bis 44-Jährigen ist hingegen nur noch jeder Zweite (53 Prozent) dagegen, mit 44 Prozent ist die Bereitschaft zum Kauf eines Stromers bei den 25- bis 34-Jährigen am größten.

Die Entscheidung gegen ein Elektroauto fällt bei den mehr als 2000 Befragten überwiegend aufgrund der unzureichenden Lade-Infrastruktur und der zu niedrigen Reichweite.

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