Rund ums Fahrzeug
Verkehr
Reise & Freizeit
Produkte
Mitgliedschaft
Der ADAC

Zulassungen Januar: Fünf deutsche Hersteller verlieren

Luftaufnahme von vielen geparkten Autos
Schwächelnder Jahresauftakt: Weniger Pkw-Zulassungen als im Januar 2019 ∙ © iStock.com/Elena Perova

Schwächelnder Start ins neue Autojahr: Im Januar 2020 wurden 246.300 Pkw zugelassen, das sind 7,3 Prozent weniger als im Januar 2019. Fünf deutsche Hersteller zählen zu den Verlierern.

Unter den deutschen Marken war Porsche zum Jahresbeginn mit einem Plus von 52,7 Prozent der Zulassungsgewinner. BMW (+6,5%), Mercedes (+2,9%) und Audi (+1,2%) verzeichneten ebenfalls Zugewinne. Die Pkw-Neuzulassungen der Marken VW (–4,1%), Mini (-17,3%), Ford (-17,7%), Opel (-24,3%) und Smart (-96,7%) lagen zum Teil deutlich hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Mit einem Anteil von 19,8 Prozent und 48.744 Fahrzeugen war VW die zulassungsstärkste Marke.

Tesla und Lexus mit dreistelligem Plus

Bei den Importmarken legt einmal mehr Tesla (+167,9%) deutlich zu, allerdings handelt es sich hierbei in absoluten Zahlen nur um 367 neu zugelassene Autos. Gleiches gilt für Lexus (+116,0%) und 391 Fahrzeuge. Über zweistellige Zuwächse freuen sich DS (+64,9%), Jaguar (+63,4%), Mitsubishi (+28,5%) und Seat (+26,7%). Einstellige Zulassungssteigerungen erreichten Nissan (+3,6%) und Citroën (+2,4%).

Die größten Einbußen verzeichneten Suzuki (-56,0%), Subaru (-53,9%), Dacia (-42,3%) und Mazda (-36,9%). Die meisten Neuzulassungen entfielen trotz eines Minus von 2,5 Prozent auf die VW-Tochter Škoda mit 14.295 neu zugelassenen Pkw.

Aufgesplittet nach Segmenten verzeichneten Wohnmobile (+48,7%), Sportwagen (+17,4%), Mittelklassefahrzeuge (+17,1%) und Geländewagen (+12,6%) Zulassungssteigerungen. Kleinstwagen (-37,8%), Großraum-Vans (-32,8%) und Fahrzeuge der Oberklasse (-31,5%) verloren deutlich. Der Rückgang bei den SUVs betrug 6,5 Prozent.

Starkes Wachstum bei alternativen Antrieben

Wachstum gab es erneut bei den alternativen Antrieben. Die Anzahl der Elektrofahrzeuge stieg um 61,2 Prozent auf 7492 Neufahrzeuge. 30.805 Hybride bescherten einen Zuwachs von 103,1 Prozent, darunter 8639 Plug-in-Hybride (+307,7%).

882 erdgasbetriebene Neuwagen verursachten ein Zulassungsplus von 260,0 Prozent, die Anzahl der Flüssiggasfahrzeuge ging dagegen um 94,9 Prozent zurück. Trotz eines Rückgangs in absoluten Zahlen waren über die Hälfte (51,5%) aller Neuwagen Benziner. Der Anteil der Dieselneuwagen betrug 32,6 Prozent.